Liebe Modellbahnfreunde,

nach wie vor übt das rollende Material auf einer Schiene eine gewisse Faszination auf Groß und Klein aus.
Wie früher, so findet auch heute noch eine gewisse Verkehrspoltik im Kinderzimmer oder im Hobbykeller statt. Zu oft schiebt auch der ältere Teil in der Familie den jüngeren Nachwuchs als Interessenvertreter vor, um an neues Material zu kommen.
Die heutige Technik, vom einfachen Trafo bis zu voll PC-gesteuerten Anlagen entfalten die vielfachen Möglichkeiten für einen realistischen Bahnbetrieb auf dem heimischen Schienen - strang. Das wohl am weitest verbreitete Forma ist die Spur H0 mit einer Spurweite von 16,5 mm oder einem Maßstab von 1:87
Wer aber weniger Platz hat, muß trotzdem nicht auf Modellbahnfreuden verzichten, da gibt es noch weitere Spurweiten bis zur Spur Z mit 6,5 mm Spurweite und einem Maßstab von 1:220
Mit dem kleinsten Radius von 145 mm kann sogar auf einer Langspielplatte ein Kreis gefahren werden. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

In Burgdorf  donnert gerade ein ICE 1 an der Kleinstadt vorbei.
1991 führte die DB mit der Baureihe 401 den Hochgeschwindigkeits- verkehr in Deutschland ein. Insgesamt wurden 41 Garnituren des ICE 1 mit zwei Triebköpfen in Dienst gestellt.
 

Bilder: Teilweise von der Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Wehratal e.V.
D-79664 Wehr / Baden

Ausstellung in Maulburg            © HR

Eine vorbildlich gestaltete Landschaft.
Hier ein Sägewerk mit eigenem Gleisanschluss

Modell oder echt ???

In diesem Fall einmal echt, die “Sauschwänzlebahn”, die von Weizen bis nach Blumberg fährt.
Hier wird im Frühjahr bis Herbst noch richtig unter Dampf gefahren.

In der Bildmitte sehen wir eine V100.20, die bei der Deutschen Bahn als Baureihe 212 geführt wird. Die ursprüngliche V100 wurde erstmals 1958 mit einer Leistung von 1100 PS in Dienst gestellt. Die V 100.20 wurde ab 1962 gebaut. Die Leistung wurde auf auf 1350 PS angehoben. Die Maschinen haben eine Länge von 12,3 Meter und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Im Hintergrund befindet sich noch ein Dieseltriebwagenzug der Baureihe VT 610

Ob Kirmes / Rummelplatz, Schneelandschaft oder Feuerwehrgerätehaus.....es gibt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten für den Modellanlagenbauer.
Hier kann der Planer - und Erbauer seinen Ideen und Gestaltungswünschen freien Lauf lassen.
Es ist jedem empfohlen, mal eine Modell- bahnausstellung zu besuchen. Mit Geduld und Können werden hier Wirklichkeit und Phantasie meisterlich verschmolzen.

Auch der Schienenbus der Reihe VT 95 dürfte einigen von uns noch bekannt sein. Mit seinem Anhänger der Baureihe VB 142 war er ein dauernder Gast auf der Hochrheinstrecke zwischen Basel Bad. Bhf. und Waldshut-Tiengen.

Ein 12-Zylinder Dieseltriebwerk verleiht dem Zug mit Neigetechnik eine Geschwindigkeit von 120 km/h - auch unter dem Spitznamen: Pendolino bekannt.

Nicht nur auf der Autobahn, auch auf der Modellbahnanlage gibt es Baustellen, hier bei einem Dampflokschuppen mit Drehscheibe.
Ja früher mussten die Loks auch noch für den Fahrbetrieb in die richtige Fahrt - richtung gedreht werden. Die weitere Funktion der Drehscheibe war es, die Loks auf die Schuppen zu verteilen.

Wie hier in einem Sägewerk werden auch anderweitig Schmalspurbahnen eingesetzt.
Auch für den Personenverkehr war dies der Fall, die bekannteste Schmalspurbahn in unserer Gegend war das “Todtnauerli”, für diejenigen die diese Bahn nicht mehr kannten,

Die Wiesentalseite von HR-Funk.net oder

Die Seite über das Todtnauerli

Seite wird fortgesetzt

 

So und nun wieder einen Blick zu den “großen” Kollegen der Deutschen Bahn AG. Im Bild links ein Dieseltriebwagen der Baureihe 641, wie er zur Zeit auf der Strecke Basel - Waldshut verkehrt. Im rechten Bild sehen wir einen Blick in den Führerstand des VT 611